Bayern gegen Dortmund

Alles zum deutschen Clasico!

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Bayern gegen Dortmund: Das deutsche Clasico!

Das deutsche Clasico nennt man das Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Der Name stammt vom spanischen Clasico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona her. Die Partie Bayern gegen Dortmund ist seit den Neunziger Jahren das spektakulärste Duell in der deutschen Bundesliga. Ottmar Hitzfeld bringt den BVB damals wieder auf Erfolgskurs. Dortmund holt 1995 und 1996 unter der Führung des „Generals“ die Meisterschale. Die Rivalität FC Bayern vs. Dortmund besteht bis heute. Hochklassigen Fußball erlebt man bei diesem Spiel nicht immer. Überschäumende Emotionen auf und abseits des Spielfelds sind jedoch garantiert. Verbale Scharmützel zwischen den Vorstandsriegen inklusive. Es geht bei BVB gegen Bayern eben um nichts Geringeres als die Vormachtstellung im deutschen Fußball.

Die letzten 5 Duelle zwischen Bayern und Dortmund

Bayern hat vier der letzten fünf Partien Bayern gegen Dortmund gewonnen. Der letzte Sieg der Dortmunder gelingt beim deutschen Supercup im August 2019. Der letzte Bundesligasieg des BVB ist bereits zwei Jahre her. Er datiert auf den 10.11.2018. Die Bayern befinden sich damals unter der Regie des neuen Trainers Nico Kovac noch in der Findungsphase. Im Jahre 2019 fertigt der amtierende Quintupel-Sieger die Dortmunder mit 5:0 und 4:0 ab. Beim letzten Aufeinandertreffen von Bayern Dortmund im deutschen Supercup 2020 war zwar kein Klassenunterschied zu erkennen. Der BVB wird im eigenen Stadium dennoch alles in die Waagschale werfen müssen, um den Bayern auf dem Weg zum neunten Meistertitel in Folge ein Bein stellen zu können. Der Trend spricht insbesondere seit dem der neue Trainer Hansi Flick das Zepter übernommen hat eindeutig für die Bayern.

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BVB gegen FC Bayern – Die größten Aufreger

Die Bilder des Spiels BVB vs. Bayern vom 19. April 1997 sind in das mediale Gedächtnis eingraviert. Nach einem Kung-Fu-Sprung von Lothar Matthäus reklamiert Andreas Möller Foul beim Schiedsrichter. Die beiden 90er Weltmeister geraten aneinander. Matthäus vollzieht seine berühmte Heulgeste. Möller tatscht ihm ins Gesicht. Alles noch relativ harmlos. Richtig zur Sache geht es bei Bayern gegen Dortmund vor allem um die Jahrtausendwende. Da liefern sich beide Mannschaften gnadenlose Abnutzungskämpfe der alten Schule. Regelrechte Schlachten werden auf dem Platz ausgetragen, wie die folgenden Episoden von FC Bayern vs. Dortmund zeigen.

Kahns Attacken gegen Herrlich und Chapusiat

Es ist der 3. April 1999. Für den BVB steht an diesem 24. Spieltag viel auf dem Spiel. Die Borussen brauchen dringend einen Sieg, um den Anschluss an die Champions-League-Plätze zu halten. Der FC Bayern führt die Tabelle mit 14 Punkten Vorsprung auf Kaiserslautern an. Eine historisch frühe Meisterschaft ist möglich. Im ausverkauften Westfalenstadion brodelt es beim Spiel BVB vs. Bayern bereits vor dem Anpfiff. Die BVB-Fans begrüßen den Bayern-Torhüter Bookie mit Schmähgesängen, Affenlauten und Bananenwürfen. Kahn ist zu diesem Zeitpunkt seit über 700 Minuten ohne Gegentor. Er ist bei Top-Spielen wie Bayern gegen Dortmund automatisch motiviert bis in die Haarspitzen. An diesem Tag fliegt ihm allerdings der Deckel vom Kessel, wie der mehrmalige Welttorhüter später selber erklärt. Heiko Herrlich stoppt Kahns Rekord bereits in der 13. Minute. Der BVB-Stürmer erzielt in der 32. Minute nach einem Patzer von Kahn auch das 2:0. Kurze Zeit später fängt Kahn eine Flanke ab. Herrlich versucht den Bayern-Torwart mitsamt Ball über die Torlinie zu schubsen. Kahn schubst zurück und verfolgt Herrlich. Daraufhin nähert er sich wie ein blutgieriger Vampir dem Hals des Stürmers und versucht zuzubeißen. Die Bayern holen den Rückstand im Laufe des Spiels auf. Kahn hält einen Elfmeter. Kurz vor Spielende bricht der Vulkan in ihm aus. Stephane Chapuisat wird mit einem Steilpass in die Tiefe geschickt. Der Schiedsrichter pfeift abseits. Das Spiel ist unterbrochen. Kahn rennt trotzdem mit dem Ball in der Hand auf den BVB Stürmer zu. Er springt mit gestreckten Bein voraus, wie ein Kung-Fu-Kämpfer auf Chapuisat zu und streift dessen Trikot. Herrlichs Sturmpartner bleibt unverletzt.

Dortmund gegen Bayern endet in Kartenflut

Am 7. April 2001 findet das Skandal-trächtigste Bundesligaduell BVB gegen Bayern statt. Bayern führt die Tabelle am 28. Spieltag mit nur einem Punkt Vorsprung auf den BVB an. Die Spieler und Funktionäre von Bayern Dortmund provozieren sich seit Wochen gegenseitig. Roque Santa Cruz bringt den Rekordmeister nach bereits sechs Minuten in Führung. Den weiteren Verlauf der Partie BVB gegen Bayern prägen dann vor allem Provokationen und Treterei. Schiedsrichter Hartmut Strampe zieht zwölfmal die Gelbe, einmal die Gelb-Rote und zweimal die Rote Karte. Dabei sehen allein zehn Bayern Spieler die Gelbe Karte. Bixente Lizarazu verlässt bereits in der 35. Minute nach Gelb-Rot den Platz. Nach der Halbzeitpause wird es besonders hitzig. Der Schiedsrichter pfeift zwei Treffer des BVB wegen Abseits ab. Der erste davon ist jedoch regelkonform. Fredi Bobic gelingt dann in der 52. Minute doch noch der Ausgleich. Drei Minuten später fliegt Stefan Effenberg wegen eines Ellenbogenchecks mit Rot vom Platz. Der Bayern Kapitän verteilt auf dem Weg in die Kabine Luftküsse an das aufgebrachte Dortmunder Publikum. In der 90. Minute senst der Dortmunder Evanilson Paulo Sergio von hinten um und sieht dafür die Rote Karte. Es ist der Schlussakkord des Kartenfestivalspiels BVB gegen Bayern. Herr Strampe erklärt im Nachhinein, dass die Spieler ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr auf die Karten reagiert hätten.

Lehmans Ellenbogen und Elbers Revanche

Die hitzige Rivalität zwischen Bayern Dortmund geht im nächsten Jahr weiter. Am 22. Spieltag der Saison 2001/2002 hat Tabellenführer Borussia Dortmund bereits neun Punkte Vorsprung auf den Erzrivalen Bayern München. In einer insgesamt schwachen Begegnung FC Bayern vs. Dortmund erzielt Marcio Amoroso in der 79. Minute durch einen Freistoß die Führung für den BVB. Giovane Elber gleicht in der 83. Minute mit einem Kopfball aus. Er läuft daraufhin gleich weiter in Richtung Tor, um den Ball zu holen. Dabei fährt der Dortmunder Torhüter Jens Lehmann den Ellenbogen aus und trifft Elber an der Schulter. Der Brasilianer kommt zu Fall. Es folgt ein hitziges Tete-a-Tete der beiden Spieler. Elber revanchiert sich acht Monate später am 12. Spieltag der nächsten Saison. Er geht im Strafraum voll auf den Ball, den Lehmann bereits in den Händen hat. Beide krachen zusammen, bleiben aber unverletzt. Das Spiel FC Bayern vs. Dortmund vom 9. November 2002 ist jedoch vor allem wegen der folgenden Kuriosität im Gedächtnis verankert. Nachdem Claudio Pizarro in der 66. Minute für die Münchner zum 2:1 Endstand trifft, reklamiert Lehmann vehement eine nicht vorhandene Abseitsstellung. Der Dortmunder Keeper erhält vom Schiedsrichter dafür die zweite gelbe Karte und muss mit Gelb-Rot vom Platz. Es ist der dritte Bundesliga-Platzverweis von Torhüter Jens Lehmann, der dadurch mit „Rekordhalter“ Bookie gleichzieht. Der BVB hat zu diesem Zeitpunkt bereits sein Auswechselkontingent erschöpft. Der tschechische BVB Sturm-Riese Jan Koller streift sich deswegen das Trikot von Lehmann über. Er zeigt eine Glanzparade nach einem Schuss von Michael Ballack und geht in der Schlussphase mit nach Vorne. Koller hält seinen Kasten die restlichen 24. Minuten sauber und wird sogar als Torhüter in die Kicker-Elf des Tages berufen.

Vorentscheidung im Meisterschaftskampf

Aufregung gibt es auch im Endspurt der Saison 2011/12. Am 11.04.2012 steigt der Gipfel BVB gegen Bayern in Dortmund. Mit einem Sieg kann der FCB die Tabellenführung übernehmen. Es kommt jedoch anders. Arjen Robben wird zur tragischen Figur. In der 77. Minute hebt er das Abseits auf, als Lewandowski zur 1:0 Führung einnetzt. Knappe zehn Minuten später wird Robben im Strafraum gefoult. Er tritt selber zum Elfmeter an und verschießt. Es ist sein erster verschossener Penalty seitdem er das Bayern Trikot trägt. Kurz nach Roman Weidenfellers Parade stürmt der Dortmunder Innenverteidiger Neven Subotic wie von der Tarantel gestochen zu Robben hin. Er brüllt dem Niederländer sekundenlang ins Gesicht. Robben hat die Hände über dem Kopf verschränkt. Es scheint als würde er es gar nicht wahrnehmen. Subotic sagt hinterher, dass er irgendetwas in der Art von „Ich habe keinen Bock auf Schwalben“ geschrien hat. Unter Hobby-Lippenlesern kursiert allerdings hartnäckig das Gerücht, dass unter anderem der Ausdruck „Du Bastard“ gefallen ist. Robben kommentiert die Aktion nach dem Spiel nicht. Er ist sehr enttäuscht und sagt, dass es ihm peinlich sei nicht den Ausgleich gemacht zu haben.

Bundesliga Hinrunde 2020/21 – Prognose für den 7. Spieltag

Am 7.11.2020 ist wieder Zeit für das deutsche Clasico BVB vs. Bayern. Die Dortmunder empfangen den FCB zu Hause im Signal-Iduna-Park. Bayern hat seinen Kader trotz der Abgänge der Leistungsträger Thiago, Perisic und Coutinho mit den Transfers von Costa, Choupo-Moting und Sarr relativ stabil gehalten. Der BVB hat durch Can und Meunier zwei erfahrene Spieler geholt, die die junge Truppe von Lucien Favre mit führen sollen. Der BVB verfügt mit Haaland über eine Waffe, durch die sie gefährliche Konter fahren können. Dennoch scheint der Abstand zwischen Bayern Dortmund in den letzten Jahren deutlich gewachsen zu sein. Dortmund kann im leeren Stadion zudem nicht auf die Unterstützung der Fans bauen. Die Formkurve der Bayern Führungsspieler Kimmich, Müller und Lewandowski zeigt nach oben. Die Münchner sollten als deutlicher Favorit in das nächste Clasico BVB vs. Bayern gehen.

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