Big City Club

Das Projekt Hertha BSC

  • Big City Club

    Das Projekt Hertha BSC

Der Big City Club

Denkt man in Europas Fußballwelt an die großen Big City Clubs, so kommen einem wahrscheinlich Real Madrid, der AS oder Lazio Rom, die Londoner Vereine oder Paris St. Germain in den Sinn. Über Jahre hinkte der deutsche Hauptstadtvertreter Hertha BSC Berlin hier deutlich hinterher und versprühte nichts von dem Glamour, der in anderen Großstädten von den jeweiligen Clubs ausgeht. Viele Versuche hat die alte Dame bereits unternommen, um ebenfalls in einer Reihe mit den eben genannten zu stehen. Mit dem Investor Lars Windhorst soll es so kommen, dass bei der Hertha auch von einem Big City Club mit Prestige und Titelambitionen gesprochen werden kann. Die Ambitionen vom Big City Club 2020 stellen wir in diesem Artikel vor und vergleichen jene mit der Einschätzung, die aus unserer Sicht für die kommende Saison der Berliner realistisch ist.

Was ist ein Big City Club?

Beim Big City Club handelt es sich um einen Verein, der in einer Weltstadt zuhause ist und dementsprechend mit einer Menge Prestige und Ruhm umgeben ist. In den übrigen europäischen Ländern gehört in der Regel mindestens ein Verein aus der jeweiligen Hauptstadt zu den absoluten Spitzenteams. In Spanien oder England beispielsweise ist es überhaupt nicht vorstellbar, dass keine Mannschaft aus den Hauptstädten Madrid oder London zumindest in der Nähe der absoluten Spitzengruppe vertreten ist. Ein Verein, der in einer solchen Weltstadt wie Berlin daheim ist, versprüht in der Regel auch etwas mehr Glamour als Clubs wie der VFL Wolfsburg oder Bayer 04 Leverkusen. In der Vergangenheit ist es jedoch nicht selten so gewesen, dass die alte Dame eher als die graue Maus der Fußball Bundesliga wahrgenommen wurde. Investor Lars Windhorst, der nun mit großen Ambitionen bei Hertha BSC angetreten ist, spricht dennoch vom Big City Club Hertha und weckt damit bei den Anhängern des Vereins die Sehnsucht nach deutschland- und europaweiter Geltung und Bedeutung. Im Verlaufe der letzten Saison sollte der erste Schritt gemacht werden, der die alte Dame auf dem Weg zu jenem Big City Club Hertha BSC in die richtige Richtung führt. Inwieweit dies gelungen ist und wie die Perspektive für die kommende Saison aussieht, wird in einem weiteren Abschnitt noch genauer beleuchtet. Bereits jetzt kann jedoch festgehalten werden, dass es sich bei dem Projekt, welches Hertha BSC zu einem echten Big City Club machen soll, um eine Mammutaufgabe handelt, die auf keinen Fall innerhalb von kurzer Zeit zu bewältigen ist.

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Was kann man vom Big City Club 2020 erwarten?

Was war das für eine Achterbahnfahrt für den Big City Club Hertha BSC in der Saison 2019/2020. Mit großen Erwartungen startete man unter Trainer Ante Covic in die Saison und konnte gleich am ersten Spieltag mit einem Remis in der Allianz Arena gegen die Bayern, die damals noch von Niko Kovac trainiert wurden, überzeugen. Im Anschluss an diese Partie lief bei den Hauptstädtern jedoch nicht mehr viel zusammen und es folgten schlicht und einfach zu wenige Erfolgserlebnisse. Folgerichtig war die Trennung von Covic, der erst zu Saisonbeginn den Posten vom langjährigen Cheftrainer Pal Dardai übernommen hatte. Es folgte Jürgen Klinsmann, der mit Pauken und Trompeten empfangen wurde. Endlich hatte man bei der Hertha einen Trainer, der dem Bild des Big City Club 2020 gerecht wurde. Die erste Partie gegen die Borussia aus Dortmund wurde zwar verloren, ließ aber durchaus hoffen, da die Leistung stimmte. Es stellten sich unter Klinsmann auch durchaus Erfolge ein und man holte einige unerwartete Punkte. Umso überraschender kam für alle Beteiligten die Vertragsauflösung des ehemaligen Bundestrainers, welcher eine mediale Schlammschlacht folgte. Mit Alexander Nouri übernahm der dritte Coach, welcher vorher im Team Klinsmann mitgearbeitet hatte. Diese Episode der Saison entwickelte sich jedoch zur schwächsten in der gesamten Spielzeit und der Big City Club aus Berlin kam in ernsthafte Abstiegsnöte. Dann kam die Verpflichtung von Bruno Labbadia und das Team zeigte Moral. Mit einer Siegesserie zu Beginn der Labbadiaschen Amtszeit entledigte man sich aller Abstiegssorgen und konnte am Ende doch noch im gesicherten Mittelfeld der Liga landen. Zwar ist die Platzierung definitiv zu wenig für die Ansprüche von einem Big City Club Hertha, jedoch kam man in der Summe betrachtet noch einmal mit einem blauen Auge aus der turbulenten Saison.

Auf dem Trainer Bruno Labbadia ruhen in der kommenden Saison einige Hoffnungen in der Hauptstadt. Der akribisch arbeitende Labbadia, der zuvor schon einige andere Bundesligisten erfolgreich trainierte, besticht im Vergleich mit seinem Vorgänger Klinsmann besonders durch seine bodenständige Art und die mediale Enthaltsamkeit wenn es um große Gesten geht. Die Form der Mannschaft zeigte unter Labbadia deutlich nach oben, was alle Herthaner für die neue Saison mit jeder Menge Hoffnung und Zuversicht ausstattet. Auch die hochkarätigen Transfers, die besonders in der vergangenen Winterpause vom Big City Club 2020 vollzogen werden konnten, haben ebenfalls bereits auf sich aufmerksam gemacht und gehören zu den Hoffnungsträgern für die kommende Spielzeit.
Der junge Brasilianer Matheus Cunha zeigte sich als Stürmer auch in der abgelaufenen Saison bereits treffsicher und könnte in der kommenden Saison ein Garant dafür sein, dass die Herthaner eine erfolgreichere Zeit verleben als im Zeitraum 2019-2020.

Auch Lucas Tousart ist mit seinen 23 Jahren im besten fußballerischen Alter und besitzt noch jede Menge Potential nach oben. Der defensive Mittelfeldakteur verfügt über technische Fähigkeiten, die dem Team weiterhelfen und kann weiterhin harte Zweikämpfe führen um die eigene Kette zu entlasten. Durch seine Erfahrung in der Ligue 1 verfügt er über genügend Routine und Abgezocktheit, die ihn auch in engen Partien einen kühlen Kopf bewahren lassen.
Auch der Pole Krzysztof Piatek hat seine Qualitäten bereits in der Rückrunde zeigen können und war gemeinsam mit Cunha als erfolgreicher Stürmer der Herthaner auf Torejagd. Piatek verfügt über einen ausgezeichneten Torriecher und hat weiterhin eine ungemeine Präsenz im gegnerischen Strafraum. Er wird sich wahrscheinlich oben in der Bundesliga Torschützenliste einreihen können. Durch jene werden auch dem eventuellen Sturmpartner Cunha zahlreiche Räume geöffnet, sodass sich die beiden Spielertypen optimal ergänzen können. Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass man auf Seiten der Herthaner bereits in der vergangenen Winterpause eine clevere und ausgewogene Verstärkung des Kaders vorgenommen hat.

Eine Schwachstelle des Berliner Spiels lag in der vergangenen Saison auf der Torhüterposition. Rune Jarstein zeigte zwar auch solide und sehr gute Leistungen, doch hatte er für einen Torhüter auf diesem Niveau und bei einem Club mit den Ansprüchen der Berliner, deutlich zu viele Fehler im Repertoire. Zu oft wirkte der Keeper fahrig und unkonzentriert und eröffnete den gegnerischen Stürmern leichte Treffer aufgrund von individuellen Fehlern seinerseits. Die Funktionäre von Hertha BSC haben auf diese Situation entsprechend reagiert und mit Alexander Schwolow einen deutschen Torhüter verpflichtet, der bereits über mehrere Saisons in der Bundesliga seine Klasse unter Beweis gestellt hat. Schwolow hielt in den vergangenen Jahren den Kasten der Freiburger sauber und war mit dafür verantwortlich, dass jenen souverän der Klassenerhalt gelingen konnte und man sogar zum Überraschungsteam wurde.

Welche Saisonziele kann der Big City Club Hertha BSC in der nächsten Saison erreichen?

In Anbetracht der Form, kann davon ausgegangen werden, dass die kommende Saison für den Big City Club deutlich erfolgreicher verlaufen kann als die vergangene Spielzeit. Die Möglichkeit, sich mit einer eben beschriebenen Qualität kostspielig zu verstärken, wird sich auszahlen, da man die getätigten Transfers clever gesetzt hat und dabei kein Geld sprichwörtlich aus dem Fenster warf. Wir gehen daher davon aus, dass das Ziel durchaus lauten kann, sich für das internationale Geschäft zu qualifizieren. Da die Champions League unserer Meinung nach noch nicht realistisch ist, da Teams wie Bayern, Leipzig, Dortmund oder Leverkusen noch ein ganzes Stück entfernt sind, würden wir als Herthaner Verantwortliche das Ziel Europa League ausrufen und halten die Erfüllung dieses Ziels für völlkommen realistisch. Betrachtet man die Konkurrenten, mit denen man vermutlich um die Plätze 5-6 bzw. 5-7 kämpfen würde, so sind wahrscheinlich Clubs wie der VFL Wolfsburg, die TSG Hoffenheim und Borussia Mönchengladbach zu nennen. Unserer Meinung nach ist der Big City Club aus Berlin definitiv in der Lage, sich zwischen diese Teams zu mischen und somit den Einzug ins internationale Geschäft zu erreichen. Der Grund hierfür liegt ganz sicher auch zu einem großen Teil daran, dass durch den Investor Lars Windhorst eine Menge mehr Geld zur Verfügung steht als in vergangenen Jahren.

Wer steckt hinter den neuen Visionen vom Big City Club aus der Hauptstadt?

Federführend beim Projekt, das die Herthaner zu einem Topclub machen soll, ist der Investor Lars Windhorst, welcher immer wieder durch steile Thesen und ambitionierte Sprüche auf sich aufmerksam macht. So zeigte sich Windhorst in der Vergangenheit durchaus so selbstbewusst, dass er sich veranlasst sah, die Augenhöhe mit Teams wie Bayern München erreichen zu wollen und dies auch offensiv zu verkünden. Auch in puncto Trikotsponsor machte der Unternehmer mit markigen Sprüchen und Visionen auf sich aufmerksam. So redet Windhorst davon, Unternehmen wie Amazon oder Tesla für die Brust der Herthaner gewinnen zu wollen und so auch in diesem Punkt dem äußeren Erscheinungsbild eines Big City Clubs gerecht zu werden. Seit Jahren ziert der Discountmarkt Tedi das Trikot der Berliner und dürfte durch solche Aussagen des Investors keineswegs erfreut gewesen sein. Bei den Fans schwankt die Reaktion auf solcherlei Aussagen zwischen Euphorie und Hoffnung sowie Kopfschütteln, weil man Windhorst für größenwahnsinnig hält. Inwieweit die Visionen des neuen starken Mannes in Berlin wahr werden, wird die Zukunft zeigen und vielleicht wird bereits in der kommenden Saison der erste Schritt in die richtige oder auch falsche Richtung gemacht werden.

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