Der Bundesliga Dino

Hamburger SV

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Der Bundesliga Dino

Fussballfans in ganz Deutschland blicken bei der Begrifflichkeit vom Bundesliga Dino gen Hamburg und sehen den einst glorreichen HSV, der als fester Bestandteil der Liga nicht wegzudenken war. Auch wenn sich die Situation bei den Norddeutschen dramatisch verändert hat und man nun bereits im dritten Anlauf versucht, an die Bundesligazeit anzuknüpfen und wieder in Deutschlands Eliteklasse zu kommen, so ist der HSV Dino weiterhin eine feste Größe, zumindest in den Köpfen der Fans. Mit dieser Tatsache geht natürlich immer auch eine gewisse Erwartungshaltung einher, die sowohl von Außen, aber auch aus den eigenen Reihen an sich und den Verein gerichtet wird. Wie der HSV mit seiner Rolle als Bundesliga Dino und den aktuellen Schwierigkeiten umgeht, behandeln wir in diesem Artikel.

Der Hamburger SV Dino

Den Namen Hamburger SV Dino erhielt der Verein, weil er das Kunststück vollbrachte, seit der Gründung der Liga bis zum Jahr 2018 durchgehend in der Bundesliga zu spielen. Und das ohne auch nur ein einziges Mal den bitteren Gang in Liga 2 antreten zu müssen. Dies gelang keinem anderen Verein, selbst die Münchener Bayern konnten das nicht von sich behaupten, da sie, übrigens im Gegensatz zum Stadtrivalen 1860, nicht zu den Gründungsmitgliedern der Liga zählten. Mit dem bitteren Abstieg im Jahr 2018 unter Trainer Stephan Titz, welcher beinahe noch die Wende geschafft hätte, endete die Zeit des Hamburger SV Dino. Ausgerechnet der Rivale aus dem Norden, Werder Bremen, löste den Club als jener mit der längsten Bundesligazeit am Stück ab.
Dies ändert jedoch nichts daran, dass man sich auf Seiten des HSV als großen Club versteht und mit der vorhandenen Expertise im Umfeld sowie der gewaltigen Unterstützung durch die Fans in ganz Deutschland, auch zurecht den Anspruch hat, so schnell wie möglich die Rückkehr in die Fussball Bundesliga zu schaffen. Derzeit arbeitet der neue Trainer Daniel Thioune am dritten Anlauf, um diesen Sprung zu schaffen.

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Der Status HSV Dino in Dauergefahr

Bereits in den Jahren vor dem endgültigen Abstieg aus dem Oberhaus des deutschen Fussballs, zeichnete sich beim HSV eine Entwicklung ab, die den Fans oft den Eindruck vermittelte, dass es nur eine Frage der Zeit sei, wann der Club wirklich aus der Bundesliga absteigen würde. Lediglich die lange Tradition sowie die Wucht und Größe des Vereins in einer der größten Städte Deutschlands, hielten den Eindruck aufrecht, dass man schlicht und einfach in die Bundesliga gehört und demnach auch immer, wie selbstverständlich, dort verbleiben würde. Die Leistungen der Mannschaften jedoch, war bereits in einigen Spielzeiten vor dem Abstieg nicht mehr bundesligareif.
In den Spielzeiten 2013/2014 und 2014/2015 musste man auf Seiten der Hamburger gar den Gang in die Relegation antreten, um dort den Verbleib in der Liga zu sichern.
Im Jahr 2014 gelang unter Trainer Mirko Slomka zwar kein Sieg in der Relegation gegen Greuther Fürth, die damals ans Oberhaus klopften, jedoch reichten zwei Remis zum Verbleib in der Liga. Nachdem man im heimischen Stadion 0:0 spielte, erkämpfte man sich am Bonhof ein 1:1. Pierre-Michel Lasogga hieß damals der Held der Hamburger, welcher für ein weiteres Jahr in der Bundesliga garantierte und den Dino in Führung bringen konnte.
Noch spannender sollte es im Jahr darauf zugehen, als man auf den KSC traf. Jener erspielte sich in Hamburg ein 1:1 und konnte das Heimspiel im Wildparkstadion somit mit einer durchaus ansprechenden Ausgangslage angehen. Als Rainhold Yano in der 78. Minute für die Führung der Hausherren sorgen konnte, schien der Abstieg des HSV besiegelt.
Fast schon legendär ist der Freistoß von Diaz in der 91. Minute, der die Hamburger in die Verlängerung rettete, in welcher man durch das Tor von Nicolai Müller den abermaligen Verbleib in der Liga sichern konnte. Bruno Labbadia war der Trainer, dem dieses späte Comeback mit dem HSV in Karlsruhe gelingen sollte.

Der Dino als Maskottchen HSV

Aufgrund des Stolzes, den man über die Jahre und Jahrzehnte entwickelte, der auf der Tatsache beruhte, dass man der Verein mit der längsten Zeit in der Bundesliga war, ergab sich auch die Idee, als Hamburger SV Maskottchen den berühmten Dino zu generieren. Jener ist bei den Heimspielen der Hamburger dafür zuständig, die Fans zu animieren, das Team zu unterstützen und den kleinsten Zuschauern im Stadion ein Fussballerlebnis zu bescheren. Der Dino gehört zur Identität dieses Vereins schlicht und einfach hinzu und ist als Maskottchen HSV nicht mehr wegzudenken.

Werder Bremen als Nachfolger

Wie bereits erwähnt, war es ausgerechnet Werder Bremen, mit denen sich die Hamburger traditionell ein Duell um die Vorherrschaft im Norden der Republik lieferten, welche den HSV als Bundesliga Dino ablösten.
Werder spielt aktuell tatsächlich seine 57. Saison in der Bundesliga und hat trotz der oft geringen finanziellen Möglichkeiten im Vergleich mit anderen Clubs, stets für Überraschungen sorgen können. Auch wenn es mal gegen den Abstieg geht, wie im vergangenen Jahr, zeichnet sich der Club durch eine immense Ruhe aus und bewahrt Augenmaß auch bei Personalentscheidungen in einer Krise.
Den Titel als Dino der Liga will man sich auf Seiten der Bremer jedoch gar nicht aneignen. Zu bieder wäre es wohl auch, das ehemalige Image eines der größten Konkurrenten für sich zu beanspruchen. So denken die allermeisten Fans, welche an den Dino im deutschen Fussball denken, auch weiterhin an die Hamburger.

Ligainsider

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Was passierte mit der HSV Dino Uhr

Wer die Heimspiele des HSV in der Bundesliga zuweilen verfolgt hat, dem ist auch die HSV Dino Uhr aufgefallen, die stets an der Tribüne im Stadion montiert war. Der Hamburger SV Dino präsentierte hier stolz die Zeit, die er mittlerweile in der Fussball Bundesliga spielt. Beeindruckend war es, die weit über 50 Jahre fortschreiten zu sehen und genau verfolgen zu können, welche Tradition hier eigentlich hinter dem Hamburger SV Dino steckt. Auch in der zweiten Liga wollte man auf Seiten des Clubs zunächst nicht auf die Uhr verzichten und funktionierte sie schlicht und einfach um. Anstatt die nun nicht mehr aktuelle Zeit in der Bundesliga anzuzeigen, wurde aus jener Anzeige eine, die die Zeit seit der Gründung des Vereins ablesen ließ. Zwar war die Zahl nun noch einmal bedeutend größer, jedoch fiel den eigenen Fans sowie jenen der Gästeteas schon auch auf, dass der Glanz ein wenig verflogen ist. Darum entschied man sich beim Hamburger SV Dino, die Uhr zu versteigern. Dies geschah in diesem Sommer im Zuge einer größeren Veränderung, welcher auch das berühmte Lied ,,Hamburg, meine Perle” zum Opfer fiel, welches ansonsten stets vor dem Anpfiff gesungen wurde. Das Hamburger SV Maskottchen, Dino Hermann, darf jedoch auch weiterhin im Stadion herumschwirren und die eigenen Farben pushen.

Wird es der HSV wieder in die Bundesliga schaffen?

Im dritten Anlauf soll für den HSV nun endlich der Wiederaufstieg gelingen. Mit dem neuen Sportdirektor Jonas Boldt und dem Trainer Daniel Thioune, welcher vom VFL Osnabrück nach Hamburg gelotst werden konnte, stehen die Zeichen auf Attacke. Betrachtet man den Kader des Clubs, auch im Vergleich mit der direkten Konkurrenz um den Aufstieg, so kann durchaus davon gesprochen werden, dass das Team als absoluter Favorit auf den Aufstieg zählen muss. Die ersten Spiele der Saison konnten die Hamburger auch prompt allesamt für sich entscheiden und liegen derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz wobei der Spitzenreiter aus Kiel auch schon eine Partie mehr absolviert hat als das Team von der Alster. Vor dem erfolgreichen Start in die Liga, ging der Bundesliga Dino jedoch beim Drittligisten Dynamo Dresden baden und verabschiedete sich bereits in der ersten Runde aus dem DFB Pokal. Diese Niederlage, mitsamt einer unrühmlichen Aktion vom Spieler Leistner, der sich nach dem Abpfiff mit den Dresdener Zuschauern anlegte, zeigt auf, dass man noch nicht so gefestigt ist, dass solche Niederlagen quasi ausgeschlossen werden können. Dennoch scheint das Team auf einem guten Weg zu sein und die Rückkehr in die Bundesliga ist absolut realistisch.

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