Bundesliga Fanclubs

Was wäre die Bundesliga ohne ihre Fanclubs?

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    Was wäre die Bundesliga ohne ihre Fanclubs?

Die Bundesliga Fanclubs

Bundesliga Fanclubs erleben in der derzeitigen Coronakrise erleben Fußballfans etwas, was sie sich vorher nie hätten vorstellen können. Der Lieblingsverein spielt und im Stadion herrscht Totenstille. Außer den Rufen der Spieler und Verantwortlichen ist während der gesamten Partie nichts zu hören. Gerade am ersten Spieltag nach der Unterbrechung wurde dies bei der Paarung zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 besonders deutlich. Dieses Derby, welches ansonsten die Emotionen der Fans bewegt wie kaum ein anderes Spiel, wurde vor leeren Rängen ausgetragen und es fehlte jede Emotionalität, die das Ruhrpottderby ansonsten bietet.

Einmal mehr wurde in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich, dass der Fußball von seinen Fans und seinen Fanclubs lebt. Sie bilden in vielen Vereinen das Herz des Clubs und sorgen dafür, dass sich eine ganze Region mit dem Verein und seinen Emotionen identifizieren kann. Denken wir beispielsweise an Schalke Fanclubs oder auch FC Köln Fanclubs, so wird bei der Betrachtung jener Gruppierungen schnell deutlich, wie viel Leidenschaft die Menschen in die Unterstützung ihres Vereins legen. Besonders die Schalker zeigen dabei immer wieder, wie leidensfähig sie doch sind und dass in der Stadt Gelsenkirchen stets zum FC Schalke 04 gehalten wird, auch wenn der sportliche Erfolg einmal ausbleibt. FC Bayern Fanclubs hingegen haben deutlich mehr Erfolge ihres Clubs zu feiern und zeigen sich dabei nicht weniger leidenschaftlich. Sie verkörpern einen klaren Gegensatz zum oft bemühten Klischee des klassischen Erfolgsfans bei diesem Club. Die Faszination Fanclub bildet das zentrale Thema dieser Abhandlung.

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Was ist ein Fanclub überhaupt?

Ein Fanclub kann als eingetragener Verein fungieren oder aber eine informelle Gemeinschaft von Freundinnen und Freunden sein. Das Verbindungsglied dieser Menschen ist die Liebe zu ihrem Verein, in unserem Text geht es stets um die Liebe zu einem Verein im Fußballsport. Fanclubs sehen ihre Hauptaufgabe in der Unterstützung ihrer Mannschaft von den Rängen. Dies bedeutet, dass die Mitglieder vieler Clubs nicht nur die Heimspiele gemeinsam besuchen, sondern auch weite Auswärtsfahrten auf sich nehmen um das eigene Team von der Tribüne aus nach vorne zu peitschen. Bundesliga Fanclubs haben dabei beispielsweise Fahrten von München nach Bremen vor der Brust, welche neben dem Berufsleben zu organisieren sind. Bei Vereinen, die international antreten, reisen besonders engagierte und treue Fanclubs gar mit ins Ausland und Vereine wie Borussia Dortmund oder der FC Bayern dürfen sich selbst bei einem Auswärtsspiel gegen Lokomotive Moskau sicher sein, dass einige Anhänger den Weg ins entfernte Russland finden werden.

Warum bilden Fans einen eigenen Bundesliga Club?

Bundesliga Fanclubs werden vor allem aus emotionalen Gründen gegründet und gepflegt. Jeder Mensch sucht wohl in seinem Leben nach etwas, mit dem er sich voll und ganz identifizieren kann. Viele Fans können sich mit ihrem Verein voll und ganz identifizieren, was bei einem gegründeten Fanclub zu einem immensen Zusammengehörigkeitsgefühl führt. Es gibt wohl wenige Dinge, die Menschen so sehr zusammenschweißen können wie eine gemeinsame und vollkommen emotionale Leidenschaft. Mitgliederinnen und Mitglieder von Bundesliga Fanclubs sind weiterhin beseelt von der Idee, ihrem Verein etwas zurückgeben zu können und das geliebte Team auf irgendeine Art und Weise zu unterstützen. Dies kann durch Choreographien geschehen oder durch anhaltende Fangesänge.

Wie sieht der Austausch zwischen Bundesliga Fanclubs und dem Verein aus?

Viele Vereine sind mittlerweile dazu übergegangen, Fans aus langjährigen und etablierten Fanclubs zu Fanbeauftragten des Vereins zu machen. Die Vereine erhoffen sich davon, dass die Fanbeauftragten die Handschrift und Sichtweise des Hauptvereins in den Club tragen. Von Seiten der Clubs besteht die Hoffnung, dass die Fanbeauftragten die Stimme der zahllosen Fans im Verein repräsentieren und somit Sorge dafür tragen, dass sich der Verein nicht zu weit von seinen Wurzeln entfernt. Die Jahreshauptversammlungen der Vereine sind immer wieder Orte der Konfrontation zwischen Fanclubvertretern und Vereinsbossen. Besonders die Auseinandersetzungen zwischen Uli Hoeneß und Vertretern von FC Bayern Fanclubs auf jenen Versammlungen sind mittlerweile legendär. Für die Vereine ist die Arbeit mit den Fanclubs oftmals ein schmaler Grad. Zum Einen ist man auf die Unterstützung und in vielen Fällen auch auf die Gelder der Fans angewiesen. Auf der anderen Seite orientieren sich viele Bundesligavereine heute eher in Richtung von großen Wirtschaftsunternehmen und wollen zu einer globalen Marke werden. Dies steht nicht selten im konträren Widerspruch zu den romantischen Ansichten der Mitgliederinnen und Mitglieder der Fanclubs. Daher ist ein regelmäßiger Austausch zwischen Vereinsmitgliedern und den Fanclubs enorm wichtig, um immer wieder einen gemeinsamen Nenner zu finden und weiterhin gemeinsam für das zu arbeiten, was einem lieb ist, nämlich der Verein als Ganzes.

Haben Fanclubs mittlerweile zu viel Macht?

Die großen Fanclubs genießen mittlerweile eine gehörige Machtfülle in vielen Vereinen und wissen auch, wie sie mit jener Macht Entscheidungen in den Hauptvereinen beeinflussen können. Beispielhaft zu nennen ist hier die kürzliche Kampagne der Ultras von Eintracht Frankfurt, welche sich massiv gegen die Installation von Andy Möller als Nachwuchschef wehrten und mit jenen Protesten erfolgreich das Anheuern des ehemaligen Mittelfeldspielers verhinderten. Auch beim FC Bayern München zeigte sich vor der Verpflichtung von Manuel Neuer eine Kampagne der Fans, die dem damaligen Urschalker seinen emotionalen Jubel bei einem Auswärtssieg in der Münchener Allianz Arena übel nahmen. Die Verantwortlichen ließen sich damals im Gegensatz zu den Frankfurtern kürzlich nicht von den FC Bayern Fanclubs umstimmen und verpflichteten Neuer. Eine gute Entscheidung, wie heute wohl auch die damals größten Kritiker bestätigen werden.

Gibt es mittlerweile auch Bundesliga Fanclubs im Ausland?

Mittlerweile gibt es in der Tat mehrere Bundesliga Fanclubs im Ausland. Nehmen wir hier das Beispiel der FC Köln Fanclubs und sehen uns die Verbreitung auf dem ganzen Erdball an, so stellen wir verblüfft fest, dass der Verein jüngst vermeldete, dass sage und schreibe 47 Clubs außerhalb von Deutschland bestehen, die den FC unterstützen. Unter anderem sind jene in Neuseeland, Nigeria, Costa Rica und auch in China daheim. Dies zeigt auch, dass einige Vereine trotz ausbleibendem Erfolg eine immense Strahlkraft besitzen. Der 1.FC Köln hat die sportliche Vormachtstellung am Rhein längst an Bayer Leverkusen verloren und schnitt in den vergangenen 10 Jahren mit einer einzigen Ausnahme stets schlechter ab als der Rivale aus der Nachbarstadt. Jedoch haben die Kölner von ihrem Selbstverständnis und der Emotionalität ihrer Anhängerinnen und Anhänger weiterhin das Selbstbild, die klare Nummer 1 der Region zu sein. Dies lässt sich scheinbar auch auf Fußballfans auf der ganzen Welt projizieren. Ähnlich sieht es beim FC Schalke 04 und den Schalke Fanclubs aus. Der Verein, der für seine emotionalen und leidenschaftlichen Anhängerinnen und Anhänger bekannt ist, hat ebenfalls Fanclubs in der ganzen Welt und die Anhängerschaft nimmt selbst in Zeiten des dauerhaft ausbleibenden Erfolgs weiterhin zu statt ab.

Auch Kultzweitligist FC St. Pauli verfügt über Unterstützung aus den USA. Der FC Bayern München fördert seine Beliebtheit in Asien und den USA ganz bewusst, was dem Verein ebenfalls Fangemeinschaften in beiden Weltteilen eingebracht hat. Es geht dem Club dabei hauptsächlich um die Ausbreitung der Marke und vermehrte Einnahmen im Sponsoring- sowie Marketingbereich.

Die Struktur einer Bundesliga Fangemeinschaft am Beispiel Königsblau Brilon

Königsblau Brilon gilt als weltgrößte Fangemeinschaft des FC Schalke 04 und verkündet auf der vereinseigenen Homepage einen stolzen Mitgliederstand von über 1100 S04 Anhängerinnen und Anhängern. Ein solcher Verein verfügt selbstredend über einen Vorstand sowie über Vertreterinnen und Vertreter wie Kassenwart etc. Hier handelt es sich nicht mehr nur um eine lose Zusammenkunft von Freundinnen und Freunden, sondern um ein breit angelegtes Vereinsleben. Den Arbeitseinsatz eines der führenden Köpfe in früheren Zeiten des Clubs beziffert man auf der eigenen Homepage auf 6 Stunden täglich.

Kann man ein eigenes Tippspiel für eine Fangemeinschaft aufsetzen?

Mit dem Tippspiel Bundesliga6 ist es problemlos möglich, mit bis zu 500 Mitgliederinnen und Mitgliedern aus dem Club ein eigenes Tippspiel zu eröffnen. Neben der Freude am gemeinsamen Tippen steht an jedem Spieltag auch die Jackpotchance in Höhe von 100.000€ im Raum. Beispielsweise hat hier eine Fangemeinschaft aus Berlin bereits ein Union Berlin Tippspiel ins Leben gerufen.

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