FC Bayern Neuzugänge

Die Transfers im Vergleich

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    Die Transfers im Vergleich

FC Bayern Neuzugänge 2020 im Check

Auch im Fußball hinterließ die Corona-Krise im Jahr 2020 deutliche Spuren. Nahezu jeder Club musste finanzielle Einbußen und Verluste hinnehmen. So fielen die Ausgaben auf dem Transfermarkt im Vergleich zu den Vorjahren eher gering aus. Dennoch konnte der FC Bayern Neuzugänge im Wert von 62 Millionen Euro vorstellen. Demgegenüber stehen Transfereinnahmen von 22 Millionen Euro und namhafte Abgänge, wie Thiago Alcantara. Doch hat der deutsche Rekordmeister das Transferfenster sinnvoll genutzt und konnte man sich für die Saison 20/21 verstärken?

Wer war der teuerste FC Bayern Neuzugang 2020?

Der teuerste FC Bayern Neuzugang 2020 war Leroy Sané. Für den deutschen Nationalspieler legten die Bayern 45 Millionen Euro auf den Tisch. Der Deal wurde bereits im Vorfeld von Fans und Verantwortlichen kritisch hinterfragt. Da der Flügelstürmer lange verletzt war, war kaum abzusehen, ob er zu alter Stärke zurückfinden würde und einen solch hohen Preis rechtfertigen könne. Dass er über enorme Qualitäten verfügt, konnte Sané in der Vergangenheit aber bereits unter Beweis stellen. Schon zu seinen Schalker Zeiten ragte er heraus, sodass schnell zahlreiche Top-Clubs auf ihn aufmerksam wurden. Bei Manchester City machte er unter Chef-Coach Pep Guardiola den nächsten Schritt und entwickelte sich zu einem Top-Angreifer. Entgegen aller Bedenken ist man sich bei den Bayern mittlerweile sicher, dass der junge Flügelstürmer die Offensiv-Abteilung verstärken wird. Leroy Sané bringt insbesondere Geschwindigkeit, Dribbelstärke und einen gefährlichen Abschluss mit. Zudem ist er im Angriff flexibel einsetzbar, sodass er den taktischen Handlungsspielraum der Bayern weiter vergrößert.

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FC Bayern Neuzugang Douglas Costa kommt als alter Bekannter

Neuzugang Douglas Costa war wahrlich ein Last Minute Transfer. Hier hat sich der FC Bayern eine weitere Verstärkung für die Flügel gesichert. Douglas Costa kommt als Rückkehrer von Juventus Turin – allerdings nur als Leihspieler. Die Dienste des flinken Stürmers konnte man sich für ein Jahr sichern. Ähnlich wie Sané verfügt der Brasilianer über enormes Tempo und herausragende Qualitäten im Dribbling. Zudem kennt er sowohl den Verein als auch die Bundesliga, sodass mit einer kurzen Eingewöhnungszeit zu rechnen ist. Auch die Differenzen zwischen Costa und Uli Hoeneß scheinen vom Tisch zu sein. Dass der Ehrenpräsident des FC Bayern München den Flügelspieler vor einigen Jahren als “Söldner” bezeichnete, scheint für beide kein Thema mehr zu sein. Somit steht einer erneut erfolgreichen Zusammenarbeit nichts im Wege. Der deutsche Rekordmeister verfügt damit über eine erfahrene und qualitativ hochwertige Option für den Angriff. Genau wie Sané kann Costa außerdem flexibel eingesetzt werden.

Neuzugang Nübel verursacht Flucht von Ulreich zum HSV

An Neuer gibt es (noch) kein Vorbeikommen. Diese Tatsache ist bei den Bayern unumstritten. Als klare Nummer 2 hinter dem Welttorhüter galt bisher Sven Ulreich. Allerdings wurde bereits Anfang 2020 öffentlich bekanntgegeben, dass man sich die Dienste des jungen Alexander Nübel sichern wolle. Zum Beginn der Saison 20/21 wurde dieser auch offizieller Bestandteil des Bayern-Kaders. Aufgrund des auslaufenden Vertrags wurde keine Ablöse an den FC Schalke 04 fällig. Für Ulreich war das Anlass genug, sich eine neue Herausforderung zu suchen. Laut eigenen Aussagen machte ihm dieser Transfer klar, dass er selbst wieder mehr spielen möchte. Daher sieht er seinen Wechsel zum Zweitligisten Hamburger SV nicht als Rückschritt, sondern betrachtet den neuen Karriereabschnitt vielmehr als Chance. Mit Alexander Nübel verfügt der FC Bayern nun über eine solide Alternative zu Manuel Neuer. Zudem ist der junge Torhüter auch ein Versprechen an die Zukunft. Ob er allerdings genügend Spielzeit erhält, um sich optimal entwickeln zu können, darf zum jetzigen Zeitpunkt noch bezweifelt werden.

Neuankömmling Sarr als Alternative auf der rechten Außenvertediger-Postion

Nachdem Joshua Kimmich unter Hansi Flick wieder regelmäßig im Mittelfeld eingesetzt wurde, lief fortan Benjamin Pavard als etatmäßiger Rechtsverteidiger der Bayern auf. Als gelernter Innenverteidiger, dessen Stärken eher in der Defensive liegen, ist der Franzose allerdings nicht in jedem Spiel die beste Wahl für diese Position. Aus diesem Grund holte man sich nun mit Bouna Sarr eine passende Alternative. Für den erfahrenen Außenspieler überwies der FC Bayern München 8 Millionen Euro an Olympique Marseille. Zwar ist der 28-Jährige kein absoluter Top-Star, dennoch bringt er mit seiner Schnelligkeit, Laufstärke und Übersicht interessante Qualitäten mit. So verfügt Hansi Flick neben Pavard über eine offensiv ausgerichtete Option für die Rechtsverteidiger-Position, was im modernen Fußball durchaus eine wichtige Komponente ist. Zudem kann Sarr bei Bedarf auch in der Innenverteidigung sowie als linker Verteidiger eingesetzt werden. Auf diese Weise bleibt die Flexibilität des Bayern-Kaders gewahrt.

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Neuzugang Choupo-Moting verstärkt die Bayern Offensive

Einer der interessanteren FC Bayern Neuzugänge ist zweifellos Eric Maxim Choupo-Moting. Auch der erfahrene Mittelstürmer kam über einen ablösefreien Transfer an die Säbener Straße. Vielen Fans ist er aufgrund seiner langjährigen Bundesliga-Vergangenheit bei Vereinen, wie Schalke 04, Mainz 05 und dem HSV, bereits bekannt. Der Neuankömmling soll insbesondere Bayerns Top-Star Lewandowski entlasten. Wie jede Saison hat der deutsche Rekordmeister einen strengen Spielplan zu bewältigen. Mit der Champions League, der Bundesliga und dem DFB-Pokal nimmt man an drei großen Wettbewerben teil, in denen man ganz oben mitspielen möchte. Daher ist es essentiell, dass auch der polnische Superstar regelmäßige Pausen erhält. Neuzugang Choupo-Moting stellt einen würdigen Ersatz dar: Er kennt die deutsche Liga, ist auf internationalem Niveau erprobt und strahlt die nötige Torgefahr aus. So kann Hansi Flick auch im Falle einer Verletzung Lewandowskis, oder um diesen zu schonen, auf die Dienste eines fähigen Mittelstürmers zurückgreifen.

Roca Neuzugang ist kein Thiago Ersatz

Während die meisten FC Bayern Neuzugänge der Saison 20/21 als Verstärkung angesehen werden können, hat man im Mittelfeld dagegen an Qualität verloren. Wichtigster Grund hierfür ist der Abgang von Thiago Alcantara. Der ballsichere Spanier war Dreh- und Angelpunkt des Bayernspiels und ist in Top-Form kaum zu ersetzen. Auch der Roca Neuzugang kann hier keine Abhilfe schaffen. Zwar verleiht der junge Mittelfeldspieler den Bayern mit seiner Robustheit und Zweikampfstärke defensive Stabilität, seine Technik sowie sein Aufbauspiel reichen dagegen bei weitem nicht an Thiagos Qualitäten heran. Ferner ist der Neuankömmling von Espanyol Barcelona, für den der FC Bayern 9 Millionen Euro zahlte, noch jung und unerfahren. So kann er zwar in den nächsten Jahren eine tragende Rolle im Bayern-Mittelfeld einnehmen, eine sofortige Verstärkung ist er jedoch nicht. Aus diesem Grund wird Hansi Flick auch Joshua Kimmich in der kommenden Saison vorrangig auf dessen Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld einsetzen.

Supertalent Tanguy Nianzou möchte in München durchstarten

Dass die diesjährigen FC Bayern Neuzugänge in besonderem Maße Hoffnung für die Zukunft wecken, zeigt auch der Transfer von Tanguy Nianzou. Der 18-jährige Franzose kam ablösefrei von Paris Saint-Germain und verstärkt die Innenverteidigung des Rekordmeisters. Das junge Talent glänzt mit hervorragendem Kopfball- und Stellungsspiel. Dank seiner Körpergröße von 1,87 Metern verfügt er außerdem über eine ordentliche Robustheit. Besonderes Lob erhielt Nianzou bereits von Ralf Rangnick, der den hochgewachsenen Franzosen, als “eines der größten Abwehrtalente, die ich je gesehen habe” bezeichnete. Nach Ansicht des deutschen Fußballtrainers wird der Innenverteidiger spätestens in zwei bis drei Jahren zum Stammspieler des FC Bayern München. Auf Spielzeit darf dieser sich jedoch vermutlich auch schon in der kommenden Saison freuen, denn auch in der Defensive wird Hansi Flick mit Blick auf die zahlreichen Spiele regelmäßig rotieren müssen.

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