Packing-Score

Eine besondere Kennzahl im modernen Fussball

  • Der Packing-Score

    Eine besondere Kennzahl im modernen Fussball

Der Packing Score

Der Packing Score hat sich mittlerweile in die Datenanalyse der Bundesliga Vereine etablieren können. Doch auch datenhungrige Tipper können diesen Wert nutzen, um die eigenen Tipps zu verbessern. Denn auch beim Bundesliga6 Tippspiel gibt es Wettfreunde, welche ihre Prognosen gerne mit Daten und fundierten Analysen untermauern. Hier erfährst du, welchen Mehrwert die Spielanalyse durch „Packing“ hat. Du kannst Packing Werte zusätzlich zur Bundesliga Tipphilfe von Bundesliga6 zur Grundlage deines Tipps machen.  Wie du dabei den Bundesliga6-Jackpot von sagenhaften 150.000 € pro Bundesliga6-Spieltag knackst und wie das Spiel funktioniert, erklärt dir dieser Beitrag.

Was ist Packing?

Packing ist eine Methode, die die Spielstärke eines Spielers oder einer Mannschaft anhand der überspielten Gegenspieler ermittelt. Sowohl ein Pass als auch ein Dribbling fließt in die Bewertung ein. Herkömmlicherweise wurde die Effektivität von Spieler und Mannschaft über folgende Faktoren gemessen:

  • Anzahl von Schüssen aufs Tor
  • Eckbälle
  • Laufstrecke
  • Anteil Ballbesitz
  • Ballkontakte
  • Anzahl gespielter Pässe gemessen.

Weil die klare Überlegenheit einer Mannschaft nur nach diesen Parametern das tatsächliche Verhältnis von Spielstärke und Resultat nur unzureichend abbildete, hat die Packing-Analyse den herkömmlich erfassten Werten ein qualitatives Element hinzugefügt. Packing geht von der Annahme aus, dass nicht alleine das Spielen oder Annehmen eines Balles schon eine zählbare Leistung darstellt. Den Unterschied macht das Überspielen von Gegenspielern. Das System funktioniert so:

  • Jeder Gegner, der sich nicht mehr zwischen Ball und Tor aufhält, gilt als „gepackt“, denn er kann sein Tor nicht mehr verteidigen.
  • Je mehr Gegner bei einer Aktion auf das gegnerische Tor „gepackt“ werden, desto höher der „Packing-Score “ der Aktion beziehungsweise des Spielers.
  • Die Zahl überspielter Verteidiger wird gesondert erfasst. Sie wird der „Impect“ genannt.
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Warum zählen überspielte Gegner mehr als das Torverhältnis und der Ballbesitz?

Spiele wie das WM-Halbfinale Brasilien – Deutschland von 2014 machen deutlich, dass die statistischen Angaben hinsichtlich Torschüssen, Ballbesitz, Eckbällen oder Flanken eindeutig ausfallen können, ohne dabei jedoch das Endergebnis korrekt abzubilden. Deutschland gewann das Spiel mit 7:1 Toren. Brasilien lag in allen oben genannten Bereichen statistisch aber vorn. Den Taumel eines Spiels kann eine Statistik natürlich schwer abbilden. Das gilt insbesondere für das „Schützenfest“ auf das Tor des Gegners im WM-Halbfinale, das die deutschen Fans 2014 in Brasilien erleben durften. Wie aber ist es dennoch möglich, systematisch den Spielerfolg der deutschen Mannschaft zu begründen und zu zeigen, dass eine Mannschaft an spielerischer Stärke überlegen ist und deswegen gewinnt? Die Packing-Methode kann genau das.

Was ist Spielstärke in Zahlen?

Offensivfußball wird durch Tore belohnt. Die Packing Statistik geht davon aus, dass es Spielzug mit Ball, bei dem ein, vielleicht sogar mehr Gegner überspielt werden, cleverer und zielführender ist, als einfach nur ein Ballkontakt. Je schneller der Ball in der gegnerischen Hälfte ankommt, die Gegenspieler ins Hinterfeld geraten und je weniger Verteidiger sich noch vor dem Ball befinden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Tor fällt.

Die Methode geht also davon aus, dass ein eben noch überspielter Gegner sich nicht unmittelbar wieder zwischen dem ballführenden Angreifer und dem angezielten Tor befindet.
Die Methode geht zusätzlich davon aus, dass ein Verteidiger vorwiegend damit beschäftigt ist, dass eigene Tor zu verteidigen und sich in einer Angriffssituation in der Nähe des Tors aufhält. Wird er überspielt, steigt die Torwahrscheinlichkeit darum in der Regel schneller als beim Überspielen eines gegnerischen Angreifers, da dieser sich statistisch nur in einer Ausnahmesituation im Strafraum aufhält. Darum wird neben der Packingrate auch die Impect-Zahl überspielter Verteidiger ermittelt. Ein überspielter Verteidiger wird besonders hoch bewertet.

Die Stärke eines Passes oder einer Flanke lässt sich also daran messen, wie viele Gegner dabei überspielt werden. Überspielen ist mittels eines Passes in die Tiefe (Vertikalpass), einem Pass in die Diagonale oder mittels eines Dribblings möglich. Je höher die Zahl der überspielten Gegner, desto höher die Packing-Rate des ausführenden Spielers. Je höher die Packingrate einer Mannschaft, desto größer ihre Spielstärke.

Gleichzeitig approximieren Packing Werte indirekt häufig die Länge eines Passes. Geht man davon aus, dass die Spieler sich aufstellungstechnisch möglichst gleichmäßig über das Spielfeld verteilen, ergibt sich immer, dass ein langer Pass in Richtung des gegnerischen Tors idealerweise die größtmögliche Zahl von Gegnern überspielt.

Wird diese Analysemethode auf das WM-Halbfinale 2014 angewandt, errechnet die Packing-Analyse für Deutschland einen Score von 402:341. Das Impact-Verhältnis der Partie fällt demnach 84:53 für Deutschland aus. Die Packing Werte bilden die Überlegenheit der Deutschen Nationalmannschaft, die sich auch im triumphalen Endergebnis zeigte, nun viel klarer ab.

Wer steckt eigentlich hinter dem Packing Score?

Der Packing Score wurde von Ex-Fußballbundesligaprofi Stefan Reinartz (Spielstationen: Bayer 04 Leverkusen, 1.FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt) und Jens Hegeler (Spielstationen: Bayer 04 Leverkusen, FC Augsburg, 1.FC Nürnberg, Hertha BSC, Bristol City, Nationalmannschaft U21 im Jahr 2009) entwickelt. Sie gründeten dazu das Start-up IMPECT mit Sitz in Köln. Die Unternehmensbezeichnung leitet sich vom englischen Wort „impact“ ab, was wiederum „Stoß, Wirkung, Stoßwirkung oder Einschlagskraft„ bedeutet.

IMPECT erhebt Spieldaten, entwickelt Technologien, mit denen Daten in Bezug auf Sport und Sportmarketing ausgewertet werden können. Seine Spieldaten vermarktet das Unternehmen an Vereine, Sportartikelherstellerund die Presse, mit dem Ziel, Studien und Analysen rund um die Bundesliga Statistik und andere Ligenstatistiken transparenter und aussagekräftiger zu machen. Bundesliga6 nutzt die Impect-Daten für die Ermittlung der Packing-Werte zu seinen Bundesliga6-Spieltagen. Stefan Reinartz und Jens Hegeler stellten ihre Analysemethode erstmals in Frankreich im Rahmen der Fußball-EM 2016 beim Spiel Deutschland – Ukraine öffentlich vor.

Auf welcher Datengrundlage werden Packing-Scores erhoben?

Voraussetzung für die Analysemethode der Packing-Scores sind Bildaufzeichnungen. Insbesondere die vertikale Linie, die im Falle einer Abseitsentscheidung häufig zu Szenenwiederholungen eingeblendet wird, kann als Hilfsmittel dafür gesehen werden, zu ermitteln, in welcher Höhe vor dem gegnerischen Tor ein Pass landete und welche Spieler sich zum Zeitpunkt der Ballabgabe und Ballannahme vor und hinter dem nach vorne gespielten Ball befinden.

Werden die Packing-Kennzahlen von Bundesliga Vereinen genutzt?

Die Packing Statistik wird nicht nur ausgewertet, um die Stärke einer Mannschaft zu bewerten. Sie ermittelt auch, welche Spieler besonders effektiv dribbeln oder passen, und so besonders häufig an spielgefährlichen Offensiven beteiligt sind. Kombiniert mit ihrer Laufstärke, der durchschnittlichen Laufgeschwindigkeit und der Zahl der Ballkontakte lassen sich mit dem Packing-Score neue, aussagekräftigere Spielerprofile präsentieren. Die Methode ist mittlerweile international standardisiert. Spielerprofile lassen sich daher über alle Vereine hinweg vergleichen. Der Packing Score ist damit zu einem wichtigen Faktor auf dem Spielertransfermarkt geworden.

Reinartz fußballerische Laufbahn

Stefan Reinartz hatte schon früh den Wunsch verspürt, Spielerbewertungen so fair wie möglich zu machen und Spielergebnisse möglichst genau vorherzusagen. Der Innenverteidiger spielte zwischen 2006 und 2015 für Bayer Leverkusen, später auch kurz für den 1. FC Nürnberg und Eintracht Frankfurt. Joachim Löw setzte ihn mit der Nationalmannschaft bei drei Länderspielen ein.

Für Spieler ist es eine Selbstverständlichkeit unter einer Vielzahl von beim Training und während des Spiels erhobenen Kennzahlen ein konstantes Monitoring zu unterlaufen. Wer aber selbst seine beste Performance abgeliefert hat, kämpferisch eingestiegen ist, seine Kondition voll gefordert und keinen Zweikampf ausgelassen hat, wird eine Unzufriedenheit nicht verbergen können, wenn die gesamte Spielleistung statistisch am Ende in einem Torschuss und zwei herausgespielten Eckbällen bestehen soll. Reinartz war lange genug Fußballprofi, um zu wissen, dass ein standardisiertes Verfahren, mit dem sich die Spieler anhand von Nach-Spiel-Analysen und Videoaufzeichnungen vergleichen können, für mehr Transparenz und Fairness bei ihrer Bewertung in der Bundesliga Statistik durch Trainer, Kommentatoren und Fans sorgen würde. Beispielsweise konnten Toni Kroos herausragende Spielerqualitäten erst vor dem Hintergrund seines Packing Scores hinreichend gewürdigt werden.

„Nur ein qualitatives Moment macht eine Aktion wertvoll“, erkannte Reinartz. Die herkömmlichen Parameter wie Torschüsse, Eckbälle, Ballbesitz, Passzahl und Zweikampfquote blieben nur leere Zahlen innerhalb einer herkömmlichen Bundesliga Statistik, wenn sie nicht die Spielrichtung und damit die Spielsituation mitdarstellen könnten.

Erst in Hinblick darauf, wie zielführend Aktionen sind, das heißt, inwieweit sie den Ball nach vorn ins Feld und Richtung Tor treiben oder die gegnerische Mannschaft zum Laufen und zu einer Neuformierung zwingen, geben sie Aufschluss darüber, wie dominierend ein Spieler oder eine Mannschaft wirklich ist.

Mit 27 Jahren musste Reinartz aufgrund häufiger Verletzungen seine aktive Fußballkarriere beenden. Mit seinem Ex-Mannschaftskollegen, dem Betriebswirt Lukas Keppler, gründete er 2015 aus eigenen Mitteln die Impect GmbH. IT-Fachmann Matthias Sienz kümmerte sich um die technische Umsetzung des Projekts. Im ersten Geschäftsjahr machte das Start-up Verluste in Höhe von fast 40.000 Euro. Die Entwicklung der Kennzahlenauswertung kam langsamer voran als erwartet. Viele Spieldaten fehlten noch oder lagen in keiner standardisierten Form vor, um für die Zielgruppe, Vereine und Medien, ausreichend nachvollziehbar zu sein. Käufer und Anwender für Packing-Daten blieben aus. Nur Bayer 04 Leverkusen, Reinartz Heimatverein, war einer der wenigen Kunden, die von Beginn an Reinartz Idee glaubten. Die Packing Statistik zur Performance-Analyse der Stammspieler wurde auch beim Scouting für eine Vorauswahl möglicher, zukünftiger Bayer-Spieler eingesetzt. Nach fast zwei Jahren dann ging es mit der Präsentation des Packing-Systems während der Fußball-EM in der ARD endlich bergauf. Seit 2017 schreibt Reinartz Start-up schwarze Zahlen. Zuletzt lag der Gewinn im sechsstelligen Bereich. Heute kauft Impect die von ihm benötigten Daten zur Bundesliga Statistik direkt bei der Deutschen Fußball Liga. Pro Saison legt er dafür einige Tausend Euro auf den Tisch. Weil die einzelnen Spieler mit Wärmebildkameras 25 Mal pro Sekunde „getrackt“ werden, ergibt sich ein dichtes, digitales Bild jeder Partie. Mit den so regelmäßig verfügbaren Daten ist es möglich, alle Offensivaktionen – seien es Pässe, Flanken oder Dribblings – aufzuaddieren und zeitgleich Defensivaktionen auszuwerten, die durch Balleroberungen und Befreiungsschlägen zustande kommen.

Das Unternehmen analysiert mittlerweile weltweit zehn Ligen und bietet eine Scouting Platform an, mit der Vereine teure Fehlkäufe vermeiden können. Die Scouting Platform durchsucht die Impect-Datenbank in Sekundenschnelle nach Vorauswahl der Zielliga, der gewünschten Position und Altersgruppe des Spielers und findet den Player mit der besten Gesamtleistung. Vereine, die Daten oder die Scouting Platform nutzen, zahlen derzeit monatlich rund 1000 Euro, um alle sie interessierenden Daten einer Liga einsehen zu können. Die Gegneranalyse, die Spielvorhersagen und das Performancemonitoring der eigenen Mannschaft mittels der Packing Statistik ist seither ein fester Teil jeder eingehenden Beobachtung der Bundesliga Statistik geworden. Für professionelle Fußballanalysten ist sie schlichtweg nicht mehr wegzudenken.

Gibt es auch Kritik in an der Methode?

Trotz aller offensichtlicher Vorteile und ihrer höheren Präzision steht die Analysemethode auch in der Kritik.

1. Die in der Regel ungewöhnlich hohen Packing Werte für einen Torwart fallen einigen Kritikern beispielsweise negativ auf. Lange Abschläge überspielen viele Spieler, müssen aber längst nicht einen eigenen Spieler erreichen. Ob ein Torwart den Ball tatsächlich ins Spiel bringt, kann die Packingrate also nicht abbilden, ohne, dass sie berücksichtigt, ob der Ball erfolgreich von einem eigenen Spieler angenommen werden konnte.

2. Eine weite, gerade, unbehinderte Selbstvorlage in den Strafraum kann natürlich torgefährlicher sein, als ein Pass entlang der Seitenlinie, der viel mehr Gegner überspielt, dann aber in einem Konterangriff untergeht und nicht zum Tor führt. Schließlich ist es durchaus auch üblich, den Ball durch einen Pass zwischen den Verteidigern der eigenen Mannschaft unbehindert nur die Seite wechseln zu lassen, um überhaupt ins Spiel zu kommen. Eine Aktion, die einen Verteidiger seinen tadellosen Packing Score kosten kann, sagen Kritiker, da er dabei zumeist noch keinen Gegenspieler überspielt.

3. Wie viele „Verteidiger“ überspielt werden, zeigt die Impect-Kennzahl. Dabei ist die Aufstellung durch den Trainer allerdings kaum entscheidend. Egal ob in Vierer- oder Fünferkette verteidigt wird: Zu den für den Impect-Score zählenden Verteidigern gehören immer die letzten sechs Spieler inklusive des Torwarts vor dem gegnerischen Tor. Unerheblich ist also, auf welcher Position (Verteidiger, Angriffsspieler) der Spieler in der Regel eingesetzt wird.

4. Das Spiel ist unter dem Gesichtspunkt des Packings idealerweise immer nur nach vorne getrieben. Je direkter der Weg zum Tor, desto mehr Sinn macht der IMPECT-Algorithmus. Zur klareren Bewertung der Defensivstärke einer Mannschaft müsste die Methode weiter differenziert werden.

Welche Vorteile hat eine Packing Statistik?

Die Packing-Analyse erlaubt, eine Vielzahl von Kennzahlen hinsichtlich der Offensiv- als auch Defensivstärke einer Mannschaft und einzelner Spielern abzuleiten und eine präzisere Gegneranalyse zu erheben.

Die Tendenz eines Spiels kann klarer vorausgesagt werden. Das hat das Beispiel des WM-Halbfinals gezeigt. Im Unterschied zu den herkömmlichen Parametern hätte eine Packing-Analyse das Halbzeitergebnis vom Halbfinale 2014 korrekt prognostiziert. Die statistische Wahrscheinlichkeit, mit der eine Mannschaft siegreich aus einer Partie hervorgeht, lässt sich relativ leicht errechnen, wenn Packing- und Impect-Werte zu den einzelnen Spielern / der Aufstellung bekannt sind.

Ein Vergleich der überspielten Gegner (Packing Rate) hätte ein Verhältnis von 341 (Brasilien) zu 402 (Deutschland) gezeigt. Der Impect-Score der überspielten Verteidiger war 53 für Brasilien 53, 84 für Deutschland. Das ergibt ein Verhältnis von 84 /53 = 1,58. Die Torwahrscheinlichkeit für Deutschland lag also rund 158 % höher als die der brasilianischen Mannschaft.

Welche Kennzahlen können durch das Packing erhoben werden?

Auch, wenn die Zahl der verteidigungsbereiten Gegner die zentrale Kennzahl ist, auf deren Grundlage die Packinganalyse Aussagen über den wahrscheinlichen Gewinner macht, kann die Packing-Statistik auch andere Spielbeobachtungen quantifizieren und in aussagekräftige Zahlen übersetzen. Dazu gehören:

  • Zahl der empfangenen Pässe
  • Zahl der Ballverluste

Zusammen mit diesen Angaben kann dem Packing Score und dem Impect-Wert entnommen werden, welchen Beitrag ein Spieler zum Spielaufbau insgesamt geleistet hat und ob das Spielergebnis dem Einsatz der Mannschaft gerecht wird.

Ins Spiel gebrachte Mitspieler durch Balleroberung
Wird der Ball erobert, bringt das potenziell Mitspieler des Teams ins Spiel. Diese können durch einen Pass oder ein Dribbling ihren Packing Store in Folge erhöhen.

Aus dem Spiel genommene Gegner als Passempfänger
Wird der Pass erfolgreich entgegengenommen, werden die überspielten Gegner in einer zweiten, unabhängigen Statistik gezählt. Vom errechneten Packing-Wert lässt sich der Wert eines Spielers ableiten, dem es gelingt, sich frei zu laufen, sich anzubieten und seinerseits den Ball für die nächste Aktion zu verwerten.

Aus dem Spiel genommene Gegner durch Balleroberung
Erobert ein Spieler den Ball für seine Mannschaft, kann er seinerseits wieder Gegner aus dem Spiel nehmen. Nimmt er den Ball vor Spielern der Gegnermannschaft an und befinden sich diese hinter ihm, reduziert das die potenziellen Verteidiger des Gegners. Ein Offensivspieler, dem das gelingt, zeigt Laufstärke. Er ist Vorlagengeber für den Packing Score seines Mitspielers. Weiß man, in welchem Verhältnis sich die Mannschaft des Gegners zu diesem Zeitpunkt verteilt hat, und gelingt es, nun unmittelbar zum Tor zu kommen, kann ein Packing-Score Aussagen über die Abschlusskraft und Torchancenverwertung einer Mannschaft treffen.

Aus dem Spiel genommene Gegner als Passgeber
Die Statistik hält mit jedem abgeschlossenen Ballkontakt fest, wie viele Spieler der Gegnermannschaft vor und nach der Aktion noch vor dem angreifenden Spieler das Tor verteidigen können. Jede Offensivaktion ( bedeutet: je nach Lesart jedwede Aktion einer Mannschaft, ob Pass in die Vertikale, diagonaler Pass, Flanke oder Dribbling) zählt.

Das Spiel gewinnt am Ende immer der, der mehr Tore erzielt
Die Summe der zielgerichteten Aktionen bis zum Tor ist Grundlage der Packing Statistik eines Spielers beziehungsweise einer Mannschaft. Um eine Sequenz als solche zu erfassen, muss die Offensivaktion erfolgreich gewesen sein. Der Ball darf also nicht im Aus landen. Außerdem muss der Passempfänger aus der Mannschaft des Passgebers sein.

„Die wichtigste Kennzahl bleibt das Tor“ fasst es Packing-Score-Entwickler Reinartz zusammen. Oder – in den laut Reinartz besten Packing-Witz verpackt: „Nur Goaling ist noch besser als Packing“.

Welche weiteren Statistiken gehören neben Packing zu einer Bundesliga Tipphilfe?

Die wichtigsten Werkzeuge der Bundesliga Tipphilfe von Bundesliga6 sind:

  • Bundesliga Trend
  • Statistiken
  • Nächste 5 Spiele

Die Rubrik „Tippen“ enthält die Unterkategorie „Statistiken“ mit Daten zu den jeweiligen Partien. Neben dem Bundesliga Trend, der Infos zu den letzten 5 Spielen bereithält und Aufschluss über die Form gibt, in der sich die Teams in den letzten Spielen befinden, zeigt „Statistiken“ die vollständige Historie aller vorangegangener Begegnungen. Hier werden auch der Durchschnitt aller erreichten Punkte und die Anzahl geschossener Tore angezeigt.

Die Statistik führt unter anderem auf:

  • durchschnittliche Anzahl erzielter und kassierter Tore (Offensivstärke einer Mannschaft)
  • Filter nach Heim- oder Auswärtsspielen (Indix für Heim- oder Auswärtsschwäche einer Mannschaft).

Auch, wenn die letzten Duelle meist schon länger zurückliegen und sich der Kader oft mehrmals verändert hat, sind die zurückliegenden Partien dennoch wichtig für eine Gegneranalyse. Sie zeigen, ob es das Team es mit einem „Angstgegner“ zu tun hat, oder ob es sich auf sicherem Terrain wähnen wird.

Unter „Nächste 5 Spiele“ erfährst du Details zum Restprogramm der Saison. Welche Spiele stehen noch an? Wird sich eine Mannschaft zu schonen versuchen, weil eine härtere, vielleicht prestigeträchtigere Partie ansteht? Welchen Stellenwert hat das Spiel für Mannschaft und Trainer? Wird aufgrund einer anstehenden Belastung in einem internationalen Wettbewerb nur der B-Kader auflaufen?

Die Fussball Bundesliga Tipphilfe von Bundesliga6 ist selbstverständlich keine Tippgewinn-Garantie. Die Daten, die übrigens von Sportsradar zur Verfügung gestellt werden, können dir helfen, deine Prognosen akkurater werden zu lassen. Schließlich soll sich das von dir vorhergesagte Wettergebnis auf faktenbasierte Beobachtungen stützen. Niemand will blindlings wetten.

WICHTIG: Zu Beginn einer Saison haben die Daten natürlich weniger Aussagekraft. Wie jede Wetthilfe leben auch die Daten der Fussball Tipphilfe von Bundesliga6 neben ihrer Qualität wesentlich von ihrer Quantität. Mit der Zahl der Partien einer Saison gewinnt das statistische Bild der Bundesliga6 Tipphilfe also immer weiter an Aussagekraft.

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